Garmin cirqa: der neue tracker – bildschirmlos und teuer
Die Tech-Welt ist selten unvorbereitet, aber der jüngste Schritt von Garmin – der Cirqa, ein Trackers ohne Display – hat mich kalt gewittert. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Industrie sich radikal neu erfindet, und zwar schneller als wir alle ahnen.
Ein rückschritt oder eine evolution?
Der Cirqa verspricht das volle Leistungsspektrum eines Activity-Trackers, ohne den unnötigen Ballast eines Bildschirms. Kein Display, keine unnötigen Features, nur die essenziellen Daten: Schlaf, Herzfrequenz, Stress, Kalorienverbrauch. Garmin behauptet, mit 10 Tagen Akkulaufzeit und einem robusten 5 ATM-Gehäuse ein attraktives Angebot zu machen. Aber zu welchem Preis?
Der direkte Vergleich mit dem Fitbit Air zeigt eine deutliche Diskrepanz. Während der Fitbit Air nur 99,99 Dollar kostet, verlangen Garmin für den Cirqa stolze 199,99 Dollar. Das ist eine Preisdifferenz, die schwer zu rechtfertigen ist, besonders angesichts der fehlenden Touchscreen-Bedienung.
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Die nachteile sind offensichtlich
Zunächst einmal fehlt der Cirqa die intuitive Bedienung eines Displays. Die Navigation erfolgt über Tasten, was sich bei der Vielzahl an Funktionen schnell als umständlich erweist. Auch die fehlende GPS-Funktionalität ist ein Schwachpunkt, der für Outdoor-Enthusiasten ein Dealbreaker sein könnte. Und dann ist da noch die fehlende ECG-Funktion, die in vielen Konkurrenzprodukten Standard ist.
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Ein preis, der über den wert hinausgeht
Die 10 Tage Akkulaufzeit sind zweifellos ein Pluspunkt, aber sie rechtfertigen nicht den hohen Preis. Der Garmin Cirqa ist ein interessantes Konzept, aber er ist eben auch ein teures Experiment. Für 199,99 Dollar bekommt man mit dem Fitbit Air deutlich mehr Funktionen und eine intuitivere Bedienung.
Fazit: für puristen und gelegenheitsnutzer
Der Garmin Cirqa richtet sich vor allem an Nutzer, die Wert auf eine lange Akkulaufzeit und eine minimalistische Designphilosophie legen. Für alle anderen ist der Preis einfach zu hoch. Ich persönlich werde mir den Cirqa zulegen, aber wahrscheinlich parallel zum Fitbit Air – um die Vor- und Nachteile beider Geräte vergleichen zu können. Die Innovation ist da, aber der Preis ist eine bittere Pille.
