Apple: vision pro und airpods max 2 – innovation stagniert?
Kunden, die auf bahnbrechende Innovationen von apple im Bereich der Kopfhörer und XR-Headsets hoffen, könnten enttäuscht sein. Neue Informationen von Insider Mark Gurman lassen den Schluss zu, dass apple bei zwei wichtigen Produktlinien auf Sparflamme gefahren ist – und das, obwohl das Unternehmen im iPhone-Bereich gerade mit dem iPhone 17 Pro und dem iPhone Air frischen Wind bringt.
Airpods max 2: ein kosmischer witz
Die AirPods Max 2 scheinen intern kaum als Upgrade betrachtet worden zu sein. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern belegt durch die exakt gleichen Abmessungen und das Gewicht gegenüber dem Vorgänger. Noch bezeichnender ist der interne Codename für die Entwicklung, der identisch mit dem des Vorgängermodells blieb. Klar, es gibt Verbesserungen beim aktiven Geräuschunterdrückung und der Audioqualität, aber das ist im Grunde eine Auffrischung ohne neue Farboptionen. apple versucht hier lediglich, seine Relevanz in diesem Segment zu erhalten – ein wenig wie bei anderen Produkten, die das Unternehmen anbietet.

Vision pro: ein teures fehlkonzept?
Die apple Vision Pro, Apples Eintritt in den XR-Markt, wurde zwar für ihre Bauqualität und beeindruckenden Funktionen gelobt, kämpft aber mit Absatzschwierigkeiten. Anstatt die Ursachen für diesen Stillstand anzugehen, hat apple lediglich den Chip auf das neue M5-Modell aktualisiert. Der Preis von 3.499 Euro, das hohe Gewicht und das externe Display – die größten Kritikpunkte – blieben unberührt.
Warum verkauft sich die Vision Pro so schlecht? Die Antwort ist simpel: Apple bietet nicht genug überzeugende Anwendungsfälle, und das Gerät ist schlichtweg zu teuer und unbequem für den Nutzen, den es bietet. Wer 3.500 Euro für ein VR-Headset ausgeben möchte, der ist selten.
Es ist frustrierend zu sehen, dass Apple im iPhone- und iPad-Bereich so viel Innovationskraft zeigt, während andere Produktlinien vernachlässigt werden. Die Vision Pro hätte das Potenzial gehabt, ein Verkaufsschlager zu werden, wenn Apple die Preisgestaltung und das Design kritisch überdacht hätte. Die AirPods Max waren bereits exzellent, aber ein deutlich umfangreicheres Update wäre durchaus möglich gewesen. Der Fokus liegt offenbar auf dem, was schnell Geld einbringt, anstatt auf langfristiger, substantieller Innovation.
Die Strategie, bestehende Produkte einfach nur aufzufrischen, ohne grundlegende Verbesserungen vorzunehmen, ist kurzsichtig. Apple riskiert, dass die Kunden das Vertrauen in die Innovationskraft des Unternehmens verlieren – und das wäre teuer.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Weniger Investitionen bedeuten weniger Fortschritt, und weniger Fortschritt führt zu weniger Begeisterung bei den Kunden. Apple muss erkennen, dass Innovation mehr erfordert als nur ein neues Chipmodell.
