Bbva treibt euro-stablecoin mit qivalis-konsortium voran – revolutionärer schritt für digitale zahlungen
- Bbva setzt auf digitale zukunft: eintritt in qivalis-konsortium für euro-stablecoin
- Was ist qivalis und warum ist es so bedeutend?
- Die teilnehmenden banken und ihr engagement
- Bbvas rolle: erfahrung und vision für die digitale bankenlandschaft
- Regulatorische hürden und zeitplan: was kommt als nächstes?
- „Ein meilenstein für die finanzbranche“ – jan-oliver sell, ceo von qivalis
- Fazit: warum diese nachricht für technik- und finanzinteressierte relevant ist
Bbva setzt auf digitale zukunft: eintritt in qivalis-konsortium für euro-stablecoin
BBVA hat einen strategischen Schritt gewagt: Der spanische Bankkonzern ist dem europäischen Konsortium Qivalis beigetreten, das eine euro-gebundene Stablecoin entwickeln will. Das Ziel ist klar: Die Zahlungsabwicklung und Wertübertragung in Europa durch Blockchain-Technologie zu revolutionieren. Qivalis, eine Gemeinschaftsinitiative von zwölf führenden Banken, plant den Markteintritt für das zweite Halbjahr 2026 – vorausgesetzt, die regulatorischen Hürden sind bis dahin genommen.

Was ist qivalis und warum ist es so bedeutend?
Qivalis ist eine Joint Venture, die von Banken wie BNP Paribas, CaixaBank und ING ins Leben gerufen wurde. Das Konsortium strebt eine gemeinsame Infrastruktur an, die schnelle, sichere und kostengünstige Transaktionen zwischen Euro-Zahlungen und digitalen Vermögenswerten ermöglicht. Durch die Nutzung von Blockchain und dezentralen Systemen soll die Interbankenkommunikation beschleunigt und die Operationalkosten gesenkt werden.

Die teilnehmenden banken und ihr engagement
Neben BBVA sind weitere elf Banken Teil des Projekts, darunter:
- Banca Sella (Italien)
- BNP Paribas (Frankreich)
- CaixaBank (Spanien)
- Danske Bank (Dänemark)
- DekaBank (Deutschland)
- DZ BANK (Deutschland)
- ING (Niederlande)
- KBC (Belgien)
- Raiffeisen Bank International (Österreich)
- SEB (Schweden)
- UniCredit (Italien)

Bbvas rolle: erfahrung und vision für die digitale bankenlandschaft
Für BBVA ist die Teilnahme an Qivalis ein logischer Schritt in der digitalen Transformation. Alicia Pertusa, Verantwortliche für strategische Allianzen und Innovation bei BBVA, betont: „Die Zusammenarbeit zwischen Banken ist entscheidend, um gemeinsame Standards zu schaffen, die die Zukunft der Bankenbranche prägen. BBVA bringt wertvolle Erfahrung aus Jahren der Forschung zu digitalen Assets mit.“
Regulatorische hürden und zeitplan: was kommt als nächstes?
Aktuell wartet Qivalis auf die Lizenz als Electronic Money Institution vom Niederländischen Zentralbank (DNB), einer Tochter des EZB. Erst dann kann der Pilotbetrieb starten. Der Markteintritt ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant – abhängig von der finalen Regulierung und technischer Reife.
„Ein meilenstein für die finanzbranche“ – jan-oliver sell, ceo von qivalis
Jan-Oliver Sell, CEO von Qivalis, sieht den Eintritt von BBVA als wichtigen Schritt für die Skalierung des Projekts: „Diese Verstärkung stärkt unsere Fähigkeit, eine robuste Blockchain-Infrastruktur für Unternehmen und Privatkunden in ganz Europa aufzubauen.“ Die Vision: Eine interoperable Plattform, die grenzüberschreitende Zahlungen in Echtzeit ermöglicht.
Fazit: warum diese nachricht für technik- und finanzinteressierte relevant ist
Der Eintritt von BBVA in Qivalis zeigt, wie schnell sich die Finanzwelt digitalisiert und wie traditionelle Banken mit Krypto-Technologien experimentieren. Für Verbraucher und Unternehmen könnte dies bedeuten:
- Schnellere und günstigere Überweisungen
- Mehr Transparenz durch Blockchain
- Einheitliche Standards für digitale Assets in der EU