Frosts wort über den job: ein jahrzehnt später bestätigt durch wissenschaft
Ein Ausspruch von Robert Frost, einem der einflussreichsten US-amerikanischen Dichter des 20. Jahrhunderts, beschreibt die Erfahrung vieler Menschen, die jeden Montagmorgen zum Arbeitsplatz begeben sich. "Das Gehirn ist ein wunderbares Organ; es beginnt erst zu funktionieren, sobald Sie am Morgen aufwachen, und hält bis zum Eintreffen in der Bürozeile." Frosts Wort verkörpert die tiefe Beobachtung, wie unser Denken und Handeln je nach Umgebung und Situation verändert wird.
Der arbeitsbeginn als mentaler wechsel
Die Wissenschaft bestätigt diese Beobachtung. Der Zeitraum zwischen dem Erwachen und dem Einsetzen der Arbeitsaktivitäten ist einer der produktivsten Phasen des Tages für kreative Ideen und freie Assoziationen. Die Neurologie hat diese Art des Denkens dokumentiert, die jedoch abrupt endet, wenn man in die Bürozeile eintritt.
Die Umstellung vom kreativen zum reaktiven Denken ist dabei nicht negativ, sondern einfach eine andere Form des Funktionierens. Die Kreativität verschwindet nicht, sondern wird auf ein zweites Level geschoben, während die tägliche Arbeit andauert.

Die arbeitswelt und die forderung nach kreativität
Gleichzeitig erinnert uns Frosts Ausspruch an die oft beklagte Diskrepanz, dass Unternehmen heute mehr denn je von Innovation und kreativem Denken sprechen, während ihre Strukturen und Praktiken diese bedarfsgemäß fördern. Es ist ein Widerspruch, der sich Jahrzehnte lang bemüht hat, sich zu lösen, aber teils noch immer besteht.
Frosts Wort ist ein Beispiel dafür, wie ein einfaches Statement eine tiefe Wahrheit enthält, die oft nur mündlich ausgedrückt wird, aber in der Wissenschaft bestätigt wird. Es erinnert uns daran, dass die menschliche Psyche vielfältig ist und sich je nach Situation wandeln kann.
