Irpf-retentionen 2026: so vermeiden sie eine nachzahlung in der steuererklärung
- Irpf-retentionen 2026: so vermeiden sie eine nachzahlung in der steuererklärung
- Was sind irpf-retentionen und warum sind sie wichtig?
- Warum ist die richtige einstellung der retentionen entscheidend?
- Wie berechnen arbeitgeber die retentionen in der gehaltznomine?
- Die neuen irpf-sätze für 2026: so funktioniert die berechnung
- Wer zahlt keine retentionen? ausnahmen und grenzen 2026
- Tipps: wie können sie vermeiden, dass die steuererklärung mit einer nachzahlung endet?
- Fazit: bleiben sie informiert und passen sie ihre retentionen an
Irpf-retentionen 2026: so vermeiden sie eine nachzahlung in der steuererklärung
von Petra Klein – 20. Oktober 2023
Was sind irpf-retentionen und warum sind sie wichtig?
Wenn wir über die Retención des Einkommensteuergesetzes (IRPF) sprechen, meinen wir den Steuerabzug auf Gehältern, Renten oder Arbeitslosengeld. Laut dem spanischen Steuergesetz Ley 35/2006 handelt es sich dabei um eine Vorauszahlung an das Finanzamt. Diese monatlichen Abzüge werden als Vorschuss auf die spätere Steuererklärung geleistet.
Am Ende des Jahres prüft das Finanzamt, ob die vorgezahlte Summe höher oder niedriger war als die tatsächliche Steuerlast. Bei einer zu hohen Retention erhält der Arbeitnehmer eine Rückerstattung, bei einer zu niedrigen muss er die Differenz nachzahlen. Ziel ist es, dass die monatlichen Abzüge möglichst nah an der endgültigen Steuerlast liegen.

Warum ist die richtige einstellung der retentionen entscheidend?
Eine falsche Einstellung der Retention kann zu unangenehmen Überraschungen führen: Entweder erhalten Sie zu viel zurück oder müssen eine hohe Nachzahlung leisten. Besonders kritisch wird es bei Arbeitnehmern mit geringen Einkommen, Familienlasten oder mehreren Verträgen. Hier kann eine zu niedrige Retention dazu führen, dass die Steuererklärung mit einer Nachzahlung endet.
Die Spanische Regierung hat zwar den Mindestlohn (SMI) für 2026 erhöht, doch die Retentionsberechnung hängt von vielen Faktoren ab – nicht nur vom Gehalt, sondern auch von der Familiensituation oder der Dauer des Arbeitsvertrags.

Wie berechnen arbeitgeber die retentionen in der gehaltznomine?
Arbeitgeber nutzen für die Berechnung der Retentionen das Formular 145, in dem persönliche Daten wie Einkommen, Familienstand und Vertragsart eingetragen sind. Die Höhe der Retention hängt von folgenden Faktoren ab:
- Bruttogehalt und jährliche Einkommensspanne
- Familienstand (z. B. Kinder, Pflegebedürftige)
- Art des Vertrags (befristet, Praktikum, Teilzeit)
- Dauer des Vertrags (z. B. unter 1 Jahr)
Besonders niedrige Retentionen (ab 2%) gelten für befristete Verträge unter einem Jahr, Praktikanten oder Arbeitnehmer in der Landwirtschaft/Gartenbau. Allerdings kann selbst ein niedriges Gehalt zu einer Nachzahlung führen, wenn zusätzliche Einkünfte (z. B. durch Nebenjobs) vorliegen.

Die neuen irpf-sätze für 2026: so funktioniert die berechnung
Die Retentionen basieren auf den IRPF-Sätzen 2026, die sich aus einem staatlichen Anteil und einem autonomen Anteil zusammensetzen. Hier die wichtigsten Steuertrennpunkte:
| Base imponible (€) | Retención total (%) | Tipo estatal (%) | Tipo autonómico (%) |
|---|---|---|---|
| bis 12.450 | 19% | 9,5% | 9,5% |
| 12.451 – 20.199 | 24% | 12% | 12% |
| 20.200 – 35.199 | 30% | 15% | 15% |
| 35.200 – 59.999 | 37% | 18,5% | 18,5% |
| 60.000 – 299.999 | 45% | 22,5% | 22,5% |
| ab 300.000 | 47% | 24,5% | 22,5% |
Wichtig: Die Retention in der Gehaltsabrechnung ist eine Näherungsschätzung, während die endgültige Steuerlast in der Steuererklärung berechnet wird. Die Differenz zwischen beiden kann zu einer Rückerstattung oder Nachzahlung führen.

Wer zahlt keine retentionen? ausnahmen und grenzen 2026
Arbeitnehmer mit sehr geringen Einkünften (z. B. am Mindestlohn) müssen oft keine oder nur sehr geringe Retentionen zahlen. Die genauen Grenzen hängen von der Familienkonstellation ab:
- Arbeitnehmer mit einem Kind haben einen Freibetrag von bis zu 15.876 € pro Jahr.
- Bei mehreren Kindern oder Pflegebedürftigen steigen die Freibeträge.
- Personen mit geringem Einkommen (unter 15.876 €) zahlen oft keine Retention.
Beispiel: Ein Arbeitnehmer am SMI (ca. 1.260 €/Monat) mit einem Kind zahlt möglicherweise nur 0–2% Retention. Allerdings kann eine zusätzliche Einkunft (z. B. durch Vermietung) die Steuerlast erhöhen und zu einer Nachzahlung führen.
Tipps: wie können sie vermeiden, dass die steuererklärung mit einer nachzahlung endet?
Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer folgende Schritte beachten:
- Formular 145 korrekt ausfüllen: Tragen Sie alle relevanten Daten (Kinder, Pflegekosten, Nebeneinkünfte) ein, um die Retention anzupassen.
- Jährliche Überprüfung: Lebensumstände (z. B. Geburt eines Kindes, Heirat, Jobwechsel) können die Steuerlast beeinflussen – passen Sie die Retention an.
- Nebeneinkünfte offenlegen: Selbst kleine Zusatzeinkünfte (z. B. durch Freelancing) können die Steuerlast erhöhen.
- Steuerberatung nutzen: Bei komplexen Fällen (z. B. internationale Einkünfte) lohnt sich professionelle Hilfe.
Besonders wichtig ist dies für Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen, da hier oft eine geringe Retention vorliegt, die im Laufe des Jahres durch zusätzliche Einkünfte überstiegen werden kann.
Fazit: bleiben sie informiert und passen sie ihre retentionen an
Die IRPF-Retentionen sind ein zentrales Element der spanischen Steuerpolitik, um eine gleichmäßige Belastung über das Jahr hinweg zu gewährleisten. Allerdings können individuelle Faktoren wie Einkommenshöhe, Familienstand oder Vertragsart zu Abweichungen führen. Wer seine Retentionen nicht regelmäßig überprüft, riskiert am Ende eine unerwartete Nachzahlung.
Petra Klein empfiehlt: Nutzen Sie die Tools des Finanzamts (z. B. den Steuerrechner), um Ihre persönliche Steuerlast zu schätzen und passen Sie Ihre Retention entsprechend an. So vermeiden Sie böse Überraschungen in der nächsten Steuererklärung!
Haben Sie Fragen zu Ihrer individuellen Situation? Kommentieren Sie oder schreiben Sie mir – ich helfe gerne weiter!