Softbank investiert 33 mrd. dollar in ki-datenzentrum in ohio
SoftBank Group Corp. plant einen gigantischen KI-Datenzentrum-Komplex in Ohio. Der Bau soll bis Ende des Jahrzehnts mit etwa 33 Mrd. Dollar finanziert werden.

Softbank baut ki-datenzentrum in ohio
Das Unternehmen nutzt ein ehemaliges Urananreicherungskomplex des US-Energieministeriums. Die Anlage soll mit 10 Gigawatt Strom versorgt werden – eine immense Kapazität, die die wachsende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz widerspiegelt. Die erste Phase des Projekts mit 800 Megawatt Leistung soll frühestens Anfang 2028 abgeschlossen sein und voraussichtlich zwischen 30 und 40 Mrd. Dollar kosten.
Die Finanzierung erfolgt im Rahmen eines 550 Mrd. Dollar Deals zwischen den USA und Japan. Die US-Regierung unter Präsident Trump hat das Projekt als Teil eines Handelsabkommens gefordert. Rich Hossfeld, Co-CEO von SB Energy, gibt an, dass bereits Turbinen für die Gasversorgung bestellt wurden, die bis Ende des Jahrzehnts einsatzbereit sein sollen.
Die Expansion von KI-Datenzentren stößt in den USA auf Widerstand. Steigende Kosten für Wasser und Strom werden kritisiert. Trump hat versucht, die Technologieunternehmen zur Übernahme von Kosten zu bewegen, um seine Ambitionen im KI-Wettlauf mit China zu unterstützen. Die bisherige Strategie, fehlende Energiequellen zu ergänzen, untergräbt diese Priorität.
Die Investition ist nicht nur eine Frage der Infrastruktur. Sie ist ein strategisches Manöver im globalen Wettlauf um die Vorherrschaft in der künstlichen Intelligenz. Und ein deutliches Zeichen dafür, dass die Datenzentrumslandschaft sich grundlegend wandelt.
