Spanische rüstung demonstriert fähigkeiten in estland – nato-übung im fokus
- Nato-übung im baltikum: spanien führt drohnen- und robotik-technologie vor
- Technologie-showcase für den atlantik
- Trc demonstriert elektronische kriegsführung
- Aurea avionics: isr-drohnen für den einsatz in kritischen zonen
- Vernetzung und überwachung: atika-telefónica liefert 5g-knoten
- Sicherheit vor ort: xrf und realer einsatz
Spanien setzt in Estland auf seine Spitzentechnologien im Bereich Drohnen, Roboter und Gegenmaßnahmen zur Verhinderung von Drohnen. Eine NATO-Übung dient als Testfeld für die neuesten Entwicklungen, die sowohl das Verteidigungsministerium als auch die heimische Industrie begünstigen.
Nato-übung im baltikum: spanien führt drohnen- und robotik-technologie vor
Ein knappes Vierteljahrhundert spanische Unternehmen sind derzeit auf dem Manövergebiet Lešť in Estland stationiert, unterstützt von ebenfalls deutschen und ukrainischen Teams. Von Drohnen mit Gegenmaßnahmen über autonome Roboter für den Transport von Gütern und die Rettung von Verletzten bis hin zu bewaffneten Robotern, die feindliche Kräfte angreifen können – die Vielfalt der präsentierten Technologien ist beeindruckend.
„Diese Produkte wurden bereits in Spanien getestet, einige sind bereits ausgereift und andere befinden sich in der Ausreifungsprozess“, erklärt Oberst Peralta vom Heer. „Für die heimische Industrie bedeutet dies eine doppelte Chance. Einerseits erhält die Industrie Rückmeldungen vom Endbenutzer, dem Militär, das die Produkte verbessert, und andererseits bietet diese Art von Übung in Estland, in einem multinationalen Umfeld, eine Plattform für die spanische Industrie.“

Technologie-showcase für den atlantik
Die präsentierten Systeme umfassen UGV (Unbemannte Geländefahrzeuge) und UAS (Unbemannte Flugsysteme) zur Aufklärung, Logistik, medizinischen Evakuierung, Sprengung von Hindernissen, präziser Angriff und den Einsatz von Drohnen-Schwärmen. Darüber hinaus werden auch schrittweise Verteidigungssysteme gegen Drohnen und 5G-Mobilfunklösungen für die Vernetzung der Einsatzkräfte sowie Technologien für das Luftraummanagement und die elektronische Kriegsführung gezeigt. Die Unternehmen, die teilnehmen, sind TRC, Aurea Avionics, ATIKA-TELEFÓNICA, XRF, AMPEP, EM&E/INDRA, AUNAV-EM&E, ARMMO Armmo Defense Technologies, Destinus, Zelenza, IDM, VIG SEC DRONE, Plus Ultra und ASEDIOS.

Trc demonstriert elektronische kriegsführung
TRC präsentiert mit dem GAMO 8 ein leichtes System für elektronische Kriegsführung. Es handelt sich um eine modulare und skalierbare Plattform, die mithilfe von Mehrfach-Bedrohungscharakterisierungswerkzeugen, Sensoren, Störsender und KI-Technologie Echtzeit-Kenntnisse über die elektromagnetische Umgebung liefert. Das System integriert sich in die höheren Führungsebenen und teilt kritische Informationen in Echtzeit, um eine schnelle Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Zudem wird der Hexakopter TRCaptiveX von TRC und Fuvex gezeigt, ein dualverwendbares System für Aufklärung und Kommunikation in kritischen Zonen. „Wir bringen unsere Fähigkeiten der leichten elektronischen Kriegsführung, die wir über ein von TRC entwickelten Kommando- und Steuerungswerkzeug namens Cerberus integrieren, zusammen“, erklärt Paula Martín, Produktleiterin bei TRC. „Cerberus integriert alle installierten leichten elektronischen Kriegsführungssensoren auf den Fahrzeugen und ermöglicht die Steuerung und Verwaltung aller Informationen.“

Aurea avionics: isr-drohnen für den einsatz in kritischen zonen
Aurea Avionics bietet das Mikro-UAS ISR System Explorer, das mit Konnektivität betrieben werden kann und Zielinformationen an den Einsatzbereich überträgt. „Wir haben unser System Explorer, ein kleines und schnell einsetzbares System, speziell für die Bedürfnisse des modernen Militärs konzipiert“, betont Alberto Nieto, Operationsdirektor bei Auria Avionics. Dieses System ist zudem für die NATO verfügbar, nachdem es einen Vertrag mit der Beschaffungsagentur der Allianz abgeschlossen hat. Ein fortschrittliches System zur schnellen Erfassung von Umgebungsbildern, sowohl im sichtbaren als auch im thermischen Spektrum.

Vernetzung und überwachung: atika-telefónica liefert 5g-knoten
ATIKA-TELEFÓNICA liefert die mobilen 5G-Knoten, die die Konnektivität der Einsatzgebiete gewährleisten. Diese Knoten ermöglichen die Integration aller Systeme vor Ort in eine einzige Kommando- und Steuerungsumgebung. Sie bieten eine Reichweite von bis zu 500 Metern, ein einstellbares Sendepower und die Verbindung mit anderen Knoten über Satelliten wie Starlink. Diese Lösung verbessert die Konnektivität, Mobilität und die Integration von Kommandozentralen, Sensoren und Einsatzkräften in realen Einsatzszenarien.

Sicherheit vor ort: xrf und realer einsatz
XRF präsentiert die Software-Anwendung APOLO und integriert alle militärischen Anwendungen auf dem Server, einschließlich Feuerleitsystemen und Kommando- und Steuerungssystemen. Zudem werden Augmented-Reality-Brillen bereitgestellt, die es ermöglichen, Sensoren und Effektoren in 3D zu visualisieren und Videokonferenzen mit den Untergebenen zu führen. Die Präsentation zeigt, wie Spanien seine technologischen Fähigkeiten in der Verteidigungsindustrie demonstriert und gleichzeitig die NATO bei der Stärkung ihrer Verteidigung in Estland unterstützt – ein klarer Schritt zur Bewahrung der Sicherheit in der Region.
