At&t bringt firstnet auf 5g-standalone-technologie

Der Wahl zwischen Verizon, T-Mobile oder AT&T bei der Auswahl eines Mobilfunkanbieters hängt für die meisten Nutzer von Downlink-Geschwindigkeit und Kosten ab. Doch die Auswahl ist bei First-Respondern, wie Polizeibeamten, Feuerwehrleuten, Sanitätern und weiteren Notfall-Einsatzkräften, ein anderer Aspekt.

At&t bringt firstnet auf 5g-standalone-technologie

AT&T hat bekannt gegeben, dass FirstNet nun von einem ersten landesweiten 5g-Standalone-Core (5G SA) betrieben wird, der speziell für den öffentlichen Sicherheitsbereich in den USA entwickelt wurde.

Das klingt vielleicht nur wie eine weitere 5G-Meldung, aber der Upgrade betrifft tatsächlich die Netzwerkinfrastruktur unterhalb der 5G-Abdeckung und nicht die Erweiterung der 5G-Coverage.

Der neue Core ist auf FirstNet-Nutzer zugeschnitten, die bislang bereits Zugriff auf AT&Ts 5G-Netzwerk hatten. Jedoch basierte diese 5G-Leistung bisher auf demselben Netzwerk-Architektur-Design, das auch für AT&Ts reguläre Dienste verwendet wurde.

Vorteile durch den wechsel zu 5g sa

Vorteile durch den wechsel zu 5g sa

AT&T behauptet, dass FirstNet-Nutzer von diesem Wechsel zu einer separaten Core-Architektur profitieren. Die ersten Vorteile sind eine verbesserte Netzwerksicherheit, eine erhöhte Zuverlässigkeit und ein größeres Operations-Controller-Vermögen während von Notfällen ausgelöster Einsatzsituationen.

Zusätzlich verfügt die dedizierte Architektur über mehr Redundanz, indem sie auf mehrere geografisch verteilt angelegte Core-Standorte zurückgreift, um sicherzustellen, dass das Netzwerk auch dann funktioniert, wenn ein Standort ausfallt.

Der Upgrade zu 5G SA ermöglicht auch technische Verbesserungen gegenüber älteren nicht-standalone 5G-Deployment. AT&T behauptet, dass der neue Core niedrigere Latenz, schnellere Upload-Geschwindigkeiten und verbesserte Reaktionsfähigkeit bietet. Diese Verbesserungen sind insbesondere für die Anwendungen von zunehmender Bedeutung für Notfall-Einrichtungen wie beispielsweise Video-Streaming von Unfall-Szenen, verbundene Drohnen, mission-critical-Push-to-Talk-Dienste und andere Echtzeit-Kommunikationswerkzeuge.

Außerdem enthält der FirstNet-5G-SA-Core erweiterte Sicherheitsmaßnahmen, die speziell für den öffentlichen Sicherheitsbereich entwickelt wurden. Der Zugriff ist auf FirstNet-SIM-Karten limitiert und wird von einem rund um die Uhr laufenden Security-Operations-Zentrum überwacht.

Keine zusatzkosten

Keine zusatzkosten

AT&T sagt, dass FirstNet-Nutzer bereits begonnen haben, in den neuen 5G-Standalone-Core umzusteigen, ohne Zusatzkosten. Die Migration wird sich im Laufe der Zeit fortsetzen, wobei adaptive Leistungsfunktionen, wie Adaptive Mission Performance, langsam ausrollen, wie mehrere Agenturen und Geräte auf die neue Plattform wechseln.