Spanische rentner warten weiter auf irpf-rückzahlungen
Die spanische Hacienda hat bislang fast 1 Million von Rentnern, die früher bei privaten Arbeitsvereinigungen (Mutualiten) mitarbeiteten, noch nicht die verlorenen Steuerzahlungen (IRPF) ausbezahlt. Laut dem Transparenzportal der Agencia Tributaria haben sich fast 2,3 Millionen Anträge auf IRPF-Rückerstattungen registriert, davon haben etwa 1,5 Millionen Rentner bereits einen Teil ihres fälligen Geldes erhalten.

Streit um den irpf-betrag bei privaten arbeitsvereinigungen
Einige Zeit zurück, entschied das spanische Oberste Gericht (Tribunal Supremo) im Jahr 2023, dass Rentner, die bei privaten Arbeitsvereinigungen gearbeitet hatten, bevor der öffentliche Gesundheitsfonds (Seguridad Social) in Spanien etabliert wurde, einen Teil ihrer Rentenbesteuerung (IRPF) zurückfordern können, da sie zuvor doppelte Steuerlasten trugen.
Die Agencia Tributaria hat den Prozess für die Rückzahlungen in Gang gesetzt, aber die Auszahlungen verlaufen sehr langsam. Es gibt auch viele Fälle, bei denen die Rentner aufgrund von Formularen oder anderen Formalitäten den Antrag erneut einreichen mussten. Daher empfiehlt die Agencia Tributaria, die Auszahlung ihrer fälligen Gelder online zu überprüfen, um zu erfahren, ob die Hacienda ihre Anträge bearbeitet hat oder nicht.
Das Geld, das den Rentnern zusteht, kann je nach Fall zwischen 4.000 und 6.000 Euro betragen. Die Hacienda muss nun auch Zinsen für die Verzögerungen zahlen, die im Laufe des Prozesses aufgetreten sind.
