Trump fordert fortsetzung der ermittlungen gegen powell
Trump drängt auf ende der fed-untersuchung
US-Präsident Donald Trump hat sich für die Fortsetzung der Ermittlungen gegen den Chef der Federal Reserve, Jerome Powell, ausgesprochen. Im Dezember hatte das US-Justizministerium die Notiz der Fed über mögliche Strafverfolgung wegen des teuren Renovierungsprojekts des Fed-Gebäudes beantragt.

Powell wirft trump politische druckmittel vor
Der Fed-Chef POWELL bezweifelte, dass die Ermittlungen unabhängig geführt werden. Er vermutet, dass Trump ihn politisch unter Druck setzt, um ihn dazu zu zwingen, die Zinsen zu senken. Powell erklärte, sein Mandat als Fed-Präsident endet im Mai, aber er könnte weiterhin als Gouverneur und Abstimmender bis 2028 tätig sein.

Banken-chefs verwehren trump vorwürfe
Wenige Tage nach der Ermittlungseröffnung sprach Trump öffentlich über die Angelegenheit. Binnen kurzer Zeit erhielt er Unterstützung von mehreren ausländischen Zentralbank-Chefs, die Powell als respektierten und geschätzten Kollegen darstellten. Sie verneinten Trumps Vorwürfe, dass Powell sein Amt missbrauche.
Trump nominiert neuen fed-chef
In einer weiteren Entwicklung gab Trump am Freitag bekannt, dass er Kevin Warsh, einen ehemaligen Fed-Gouverneur und Banker, als neuen Präsidenten der Federal Reserve nominiert habe. Warsh soll im Mai sein Amt antreten.
Die Situation um Powell hat die weltweiten Finanzmärkte in Aufruhr gebracht und sorgt für politisches und wirtschaftliches Unruhe.